Bisherige Turniere





Deutsche Debattiermeisterschaft 2010 in Münster (03.06. bis 06.06.2010)


„Alter Giebel Zickzackreihe, frischer Jugend Übermut,
dazu Sonntagssonnenweihe; ach, wie reimt sich das so gut!
Blonde Zöpfe, bunte Mützen, kecke Worte, leiser Schrei.
Und die alten Giebel blitzen, waren schon so oft dabei.“


Nicht nur die alten Giebel und die studentische Jugend am Aassee konnten die Teams bestaunen, sondern auch eine fantastische DDM 2010, als sie am Freitag nach Münster reisten. Leider war Felix ausgefallen und wurde durch Sylvia, die eigentlich juriert hätte, ersetzt, sodass Ilmenau nun auf einen Juror verzichten mussten, doch wurde das Panel von den Organisatoren schon im Vorhinein mit bisweilen ausgezeichneten Juroren aufgefüllt. 

Nach dem Check-In im Jugendgästehaus am Aasee und der Suche nach garen Lebensmitteln ging es auch gleich weiter, ins EKS, dem Debattierort für dieses überaus sonnige Wochenende, das mit seinem Blick auf den Aasee brillierte und nur 300m vom Jugendgästehaus entfernt war. Überhaupt waren die Wege in Münster während des Tagesprogrammes kurz und erstreckten sich über die Bismarckallee; für das Abendprogramm wurden dann jedoch auch weitere Wege im Kauf genommen, um die Tage ausklingen zu lassen. Freitag ging es ins Viva Cafe, Samstag ins Bennohaus, wo auch offiziell der 10. Geburtstag der DDM bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde. 

Auch sollte an dieser Stelle die Stadtführung am Freitag Erwähnung finden, sprühte sie doch vor Detailwissen und Fachkundigkeit und die Teilnehmer an dieser Exkursion waren am Ende hochzufrieden mit ihren Stadtführern. Nicht nur die Jugend wurde hier gezeigt, sondern auch die Giebel des Prinzipalmarkets, Lambertikirche, Dom sowie Schloss – schön gemacht!

Die Debatten gestalteten sich für die beiden Ilmenauer Teams zwischen „himmel-hoch-jauchzend“ und „zu Tode betrübt“ oder ähnlichen Gefühlen, je nach Platzierung der Teams innerhalb der Debatte. Allerdings konnten so gut wie alle Zielsetzungen der Teams erfüllt werden und der Lerneffekt war bisweilen ebenfalls vorhanden. Am Samstag vertrieb sich ein Team die freien Minuten zwischen den Debatten mit einem neuen Hobby, dessen man sich bis dato noch nicht hingegeben hatte und das an dieser Stelle ungenannt bleiben sollte. 

Auch wenn keines der Teams überhaupt genügend Punkte erzielt hatte, um ins Viertelfinale zu ziehen, fieberten die Ilmenauer dem Finale entgegen und waren gespannt, wer letztlich den Sieg davon tragen würde (eben Tübingen – Gratulation zum Meistertitel aus dem grünen Herzen Deutschlands dazu!). Nebenbei wurden neue Freundschaften geschlossen, ältere gefestigt, Pläne geschmiedet, verworfen und wieder neu geformt. 

An dieser Stelle möchte Ilmenau den Münsteraner Organisatoren für das tolle Turnier danken: Ihr habt eine fantastische Orga abgeliefert, kleinere Pannen können euch nicht zu Lasten gelegt werden, waren doch hier eher widrige Umstände oder einfach ANDERE daran Schuld. :-) 




Wortkombinat siegt beim Freundschaftsturnier in Jena (05.03. bis 07.03.2010)

Die Debattiergesellschaft hat nach Jena zum Freundschaftsturnier geladen – und dieser Einladung folgten wir bereits am Freitag. Um 20.23 kamen wir (Torsten und Sylvia) also in Jena an, wo wir von unserem Gastgeber Benjamin abgeholt wurden und uns mit den anderen Debattierenden aus Jena und den Teilnehmern aus Dresden in der Wein-Tanne trafen und bereits den ersten gemeinsamen tollen Abend verbringen konnten.

 
Am Samstag ging es um 10 Uhr mit der ersten Vorrunde los: „Dieses Haus fordert die Legalisierung der Leihmutterschaft“ – und unser Team auf der Regierungsseite. Uns zur Seite stand Martin Pötzsch aus Jena. Dass die Zusammenarbeit gleich funktionierte, bewies unser Sieg bei dieser Runde. In der zweiten Vorrunde zum Thema „Dieses Haus würde interreligiöse und interethische Hochzeiten finanziell unterstützen“ waren wir als freie Redner unterwegs, während wir für die dritte Vorrunde als Oppositionsredner zum Thema „Dieses Haus würde Menschenaffen bestimmte Menschenrechte zugesetehen“ im Einsatz waren – und wieder den Sieg davon trugen. 


Damit standen die Chancen nicht schlecht, neben dem schon abzusehenden Einzug der Erfurter es als zweites Team ins Finale zu schaffen…
 

Nachdem wir vom freundlichen Securitas-Mann dezent aus den Räumen geworfen wurden, sind wir nach einer lustigen Einkaufsaktion zu Benni und haben gemeinsam mit Annas Gästen, Anna, Fabian und Jan aus Dresden gemeinsam Spaghetti mit tollen Soßen-Variationen gekocht, um dann gestärkt wieder ins „Grünowski“ zu ziehen und dort den Break „offiziell“ zu erfahren: Tatsächlich zogen die Ilmenauer „Spalter“ ins Finale, die drei freien Redner waren die drei Alexander aus Jena und Dresden.
 

Die Finaldebatte zum Thema „Dieses Haus würde Griechenland aus der Währungsunion ausschließen“ fand nach dem vom Vortag fehlenden und nun nachgeholten Feedback statt. Glücksfee Friederike zog uns den Part der Regierung und nach einer lebhaften Debatte des Schlagabtausches, ob nun das Wohl des Einzelnen über das Wohl der Gemeinschaft gehen müsse und den durchaus unterschiedlichen Ansichten der freien Redner konnten wir auch den Finalsieg für uns verbuchen!!! So endete eine tolle Freundschaftsdebatte. 

Vielen Dank Jena und insbesondere Anna und Sandrina, die ihr ein tolles Gegenturnier auf die Beine gestellt habt! Wir freuen uns, dass wir unsere Freundschaft zu euch und Erfurt vertiefen konnten und neue Freunde in Dresden gewonnen haben! Auf ein baldiges Wiedersehen in Ilmenau!
 




ZEIT-Debatte in Stuttgart (22.01. bis 24.01.2010)

Nachdem das Wortkombinat Ilmenau schon in Berlin bei der Punk-Debatte dabei war, hat der Verein auch zur Zeit-Debatte in Stuttgart einen Vertreter geschickt: Sylvia reiste am Freitag pünktlich zur ersten Debatte als Jurorin an.

Nachdem die Debattierer in die Top-JuHe in Suttgart eingecheckt und zu Abend gegessen hatten, gab es auch schon den Transfer zur Technischen Oberschule, wo die Vorrunden und das Halbfinale stattfanden. Die erste Vorrunde gab’s auch schon am Freitag. Den Rest des Abends wurde frei nach dem Motto „jedem das, was er/sie will“ verbracht. Am Samstag konnten sich die Debattierer in den top organisierten weiteren vier Vorrunden austoben. Die Themen waren:

1. Vorrunde:

DH fordert die Kindergartenpflicht.

2. Vorrunde:

DH würde die Bundeswehr wieder nur zur eigenen Landesverteidigung einsetzen.

3. Vorrunde:

DH würde nicht medizinisch indizierte Beschneidung bei Minderjährigen verbieten.

4. Vorrunde:

DH würde alle Länder des ehemaligen Jugoslawiens in die EU aufnehmen.

5. Vorrunde:

DH würde Leiharbeit verbieten.
 

Zur abendlichen Party wurde auf das Dach des Max-Kade-Wohnheims geladen, wo sich die Turnierteilnehmer mit günstigen alkoholischen Getränken (super Cocktails!) eindecken und den Abend ausklingen lassen konnten. Dort wurde auch der Break verkündet: Ins Halbfinale schafften es Berlin, Bonn, Jena, Potsdam, Mainz, Dortmund, Greifswald und München.

Sylvia kam nicht ins Halbfinale und konnte es sich so entspannt anschauen. Im Finale sprachen letztlich Berlin, Bonn, Greifswald und Jena und obwohl Sylvia den Freunden von der Saale fest die Daumen drückte, schafften sie es leider nicht, den Sieg davon zu tragen.

Dafür hat Sylvia ganz viele schöne Eindrücke nach Ilmenau zurückgebracht. Danke an die Stuttgarter für diese tolle Organisation. Der Verein konnte sicherlich nur von dem super Management lernen und ist sich sicher, dass auch Isa für ihre kommende Chefjurorenschaft einige neue Ideen bekommen und andere alte Usi als brauchbar bestätigt gesehen hat.

Wir freuen uns also auf eine tolle Ostdeutsche Meisterschaft!





Punkturnier Berlin  (09. und 10.01.2010)

Ein ereignisreiches Turnier
verlebten fünf unserer Debattierer (Matthias Morrkopf, Martin Zielinski, Torsten Fleischmann, Stephan Wäldchen und Sylvia Krichbaum) am vergangenen Wochenende in Berlin:

Die Debati
ng Union rief zum Punkturnier. Um am Samstag auch pünktlich am Turnierort zu sein, haben wir uns dazu entschieden, bereits am Freitag anzureisen und uns bei der Gelegenheit das Finale des Einladungsturniers anzuschauen. Untergebracht waren wir bei Stephans Teampartner sowie bei Annette, die auch auf dem Turnier sprechen und sogar das Halbfinale erreichen sollte. Danke an die Beiden für die Unterbringung und die unglaublich tolle Gastfreundschaft! Torstens Teampartner Mathias musste leider zu Hause bleiben, deswegen wurde Torsten kurzerhand nur für eine Runde als Redner und für die restlichen Debatten als Juror eingesetzt.

Am Samstag standen vier Vorrunden an, die aber durch technische Probleme bedingt erst eine Stunde später beginnen konnten. Dies waren die Vorrundenthemen:
1. Vorrunde: DH fordert eine Akademikersteuer für ehemalige Studenten
2. Vorrunde: DH würde mit Al-Qaida verhandeln

3. Vorrunde: DH schafft den Zölibat ab
4. Vorrunde: DH fordert einen Strafzoll auf Produkte aus nicht-demokratischen Staaten

Obwohl am Anfang nicht gerade sehr erfolgreich, konnten das Team "Volksfront von Ilmenau", bestehend aus Martin und Matthias, und „Berlin Ilmenau“ (Stephan und Lucas) am Ende einige Siege für sich verzeichnen, erreichten aber dennoch nicht das Finale. Den Abend ließen wir erst bei einer Nudelparty im Orbis Humboldtianius und dann bei einer Privatparty der Berliner ausklingen.

Am nächsten Tag standen noch das Halbfinale und das Finale aus. Während Annette und Sylvia im Halbfinale zum Thema „DH fordert einen Orden für die Eltern vieler Kinder“ noch einmal ran mussten, genossen Martin und Matthias die Debatten aus den Zuschauerrängen – Stephan und Torsten entschieden sich fürs Ausschlafen. Nach der Debatte wurden Baguettes zum Mittagessen gereicht und kurz darauf wurden die Sieger der Halbfinale und damit die Kandidaten für das Finale präsentiert:
Zwei Teams aus Potsdam (Babelsberg und Metropolis), die Mainzer Pferdeflüsterer und Hanse Debating au
s Bremen sprachen im Finale zum Thema „DH würde es Reedereien erlauben, zur Piratenabwehr schwere ballistische Geschütze auf Schiffen zu führen“.

Ein Erfolg des Wortkombinats: Sylvia schaffte es in die Reihen der Finaljuroren! Das Turnier gewann letztlich die Hanse Debating mit Manuel Adams und Lars Brückner. Die Ilmenauer Teilnehmer konnten wieder einmal wichtige Erfahrungen sammeln und weiter Kontakte knüpfen.
Wir freuen uns auf die kommenden Turniere und vor allem darauf, bald selbst alle ostdeutschen Debattierer in Ilmenau begrüßen zu dürfen!

Zum Abschluss bleibt uns nur zu sagen: Danke Berlin für dieses tolle Wochenende.




Ilmenauer Freundschaftsdebatte  (20. und 21.11.2009)

Am Freitag und Samstag (20.-21.11.2009) waren zwei Teams und der Chefjuror Severin Weingarten der Debattiergesellschaft Jena e.V. bei der ersten Freundschaftsdebatte zu Gast in Ilmenau.

In dem inoffiziellen Thüringen-Derby lieferten sich die zwei Ilmenauer und Jenenser Teams spannende Debatten im Wartburgformat zu Themen wie "Sollte jeder Bundesbürger das Recht haben, eine Waffe bei sich zu tragen?" oder "Sollte in Deutschland eine PKW-Maut eingeführt werden?".
Im Finale sprach "Jena Falballa" gegen die "Ilmenauer Volksfront".
Die Debatte zum Thema "Sollte es eine Altersbegrenzung für Päpste geben?" entschied "Jena Falballa" für sich.

Wir hoffen, auch in der kommenden Saison wieder eine Freundschaftsdebatte ausrichten zu können und danken unseren Debattierfreunden aus Jena. 




Deutsche Debattiermeisterschaft in Mainz (11.06. bis 14.06.2009)

Eine deutsche Meisterschaft ist schon etwas anderes. Da verzögert sich schon mal der Start zur 3 ½ Stunden Fahrt, weil man unbedingt seine Immatrikulation vorzeigen muss.

Eine kleine Irrfahrt durch Wiesbaden und ab ins Intercity-Hotel zur Anmeldung und 200 Debattierenden. Der ein oder andere hat nach einem ausgelassenen Vorabend die Betten im 3. Stock getestet, während unsere Jurorin Sylvia zu tun hatte sich bei der Eichdebatte auf das Bewertungsniveau im siebten Stock einzustimmen. Thema war „Sollen Mehrfach-Namen erlaubt werden?“ Was wäre eine Debatte ohne Goethe-Zitat und so startete auch diese mit einem würdigen „Namen sind nur Schall und Rauch“.

Labertaschen schaffen immer Zeit zu stehlen und so fehlten uns auch dieses Mal 1 Stunde im Zeitplan und seit einer Stunde Essen im Magen.
Gut gestärkt ging es in die erste Vorrunde von insgesamt 6 der nächsten 2 Tage. Das Thema lautete „Facebook oder StasiVZ? Soll der Zugang zu sozialen Netzwerken im Internet erst ab 18 Jahren gestattet werden?“

Regieren ohne roten Faden ist schwer und so verlor der Ilmenauische Braintrust gegen die Magdeburgischen Lucid Dreamers – wobei sich die Frage stellte warum sich deutsche Wortverdreher englische Namen geben. Muss wohl etwas Ostdeutsches sein. Nachträglich müssen wir uns nicht allzu sehr schämen, schließlich wurden die Magdeburger am Ende Deutscher Meister. Wer weiß dass aber schon am Donnerstag!?

Sylvia hatte die Ehre bei der Debatte Jena Bambule vs. Frankfurt Gretchen zusammen mit Anna Hörtensteiner – ihrer Mentorin für dieses Turnier (vielen Dank an Anna für die
lustigen Vorrunden!) zu jurieren. Jena wurde bekanntlicherweise Vizemeister.

Den Abend ließ man beim gemütlichen Plausch im Q-Kaff des Campus ausklingen.

Tag 2: Freitag, 12.06.2009

4 Debatten an einem Tag, das gelingt nur mit Schlafmangel. Um 9 startete also der Morgen mit der zweiten Vorrunde: Boris statt Babsi! Soll eine Männerquote für
Kindergärtner und Grundschullehrer eingeführt werden.

Wir hatten das Vergnügen zu erleben wie hervorragend es sich auf die Punktezahl auswirkt zu behaupten man studiere Erziehung und werde Kindergärtner: Bester Redner wurdedadurch ein unbekannter freier Redner. Höchsten Respekt dafür immer noch von unserer Seite.

Der Sieg blieb auch in den späteren Vorrunden nur ein moralischer. Um wieder wach zu werden, war es endlich Zeit für die Rolle des Freien Redners in „Soll der Emissionshandel abgeschafft werden?“. Amerikanisches Corporate Krawatten- und T-Shirt-Design halfen bei Matthias zu seiner besten Rednerleistung bis dahin – bei Benjamin, für den es nicht mehr ins Achtelfinale reichte und bei Mathias war es das Thema.

Beim „Sollen die Richter des Europäischen Gerichtshof vom Europäischen Parlament gewählt(und nicht von den Mitgliedsstaaten bestimmt) werden?“ zeigte sich dann die Nützlichkeit von Lexika und noch viel mehr von aktuellen Lexika nach der EU-Erweiterung. So sprachen wir im Antrag von 20 Richtern und nicht 26. Keine glanzvolle Debatte für Nichtjuristen und so gewann Osnabrück „knapp“.

Heute habe ich es leider vergessen, doch ich hoffe es war spätestens an dieser Stelle, an der Gudrun Lux abgelöst wurde bei der Moderation für das Ausweisen der freien Redner und wir nicht mehr konsequent von einem monotonen „und das Thema für die x-te Vorrunde lautet:- stilistische Pause- freie Redner raus!“

Entspannter ging es also mit Vorfreude auf die um 2 Stunden nach hinten verschobene Weinprobe in die letzte Vorrunde für den Tag: „Kein Gold für Waffennarren! Soll der Schießsport geächtet werden?“ Als Verteidiger der Demokratie mit Waffenkraft in Rolle der Opposition, konnten wir zwar anmerken an genannte philippinische Selbstmordströme durch Waffen und übergeleitete Schulmassaker in Deutschland sich diese Jungs besser erschossen hätten. Doch in einer solch verweichlichten und durch Geschichtsunterricht passiv-aggressiv geschulte Pazifisten alla Pavlow getrimmten Runde, unterlagen wir knapp. Wer will denn bitte schön die Gesellschaft entwaffnen? Nein liebe Schützenkameraden, gut Schuss und auf zur Weinprobe. Rheinlandpfalz ist ja bekannt für seine Weisweine – es hat auch sonst keine. So wurden uns 6 Weine im feierlichen Saalambiente mit Abendgarderobe, Bedienungen und Geschmacksanleitungen der pfälzischen Weinkönigin serviert. Wir konnten Aromen schmecken wie Kiwi, Ananas, Apfel, Melone und Käse – zumindest für den ein oder anderen. Untermalt wurde das ganze von dem zarten Bass der unter uns stattfindenden Schwulen und Lesben Party, die nicht nur den Boden zu einem zarten Erzittern brachte.

Tag 3: Samstag, 13.06.2009

„Keine Politik auf Pump! Soll es dem Staat untersagt sein, Schulden zu machen?"

Ein besonderes Erlebnis und dankbare Rolle als Freier Redner nach der in den Samstag reichenden Weinprobe. Sylvia jurierte noch einmal mit Anna und die Jungs schlugen um sich, verbal. „Alle lieben Sachen, die das Leben schöner machen“ verhalfen Matthias zum Run auf seine Höchstpunktzahl – er ist seinem Sponsor Zott-Sahnejoghurt bis heute dankbar für die Inspiration. Achtelfinale blieb trotzdem „unbeilmt“. Bei der überbrückenden Stadtführung gab’s dann auch Äppelwoi und Handkäs. Zwei Dinge, die stellvertretend für das Gemüt der Pfälzer stehen. Stadtbesichtigung, Schlafen, Umziehen, Quatschen alles kann man in den Viertelfinalen samstags machen, wenn man nicht eine Rolle durch den Tabmaster bekommen hat oder man schaut doch zu. Zum Abend lautete die Verspätung 3 Stunden und das Programm „Schnitzeljagd zum Abendessen – wer’s findet wird satt“. In der Alten Patrone gab es dann ein Essen im Dunkeln – und im Freien, alle 15 Minuten kam eine Schwarzschattierung zum Essen hinzu, auch wenn nicht davon ausgegangen werden konnte, dass die beim Kochen schon da war.

Drinnen gab es dann Licht, die Break Verkündung und debattiertypischen Tanz. Bei gleichen Punkten für freie Redner konnte man richtig abräumen, sofern man einschätzen kann in welcher Hand jemand eine Münze hält. Man kann dies also eine psychologische Prüfung zur Teilnahme am Halbfinale nennen, denn Glück wäre es beim Werfen der münze gewesen, das zur Teilnahme verhilft.

Tag 4: Sonntag, 14.06.2009

Finaltag!!! Typische Ilmenauer Hochrechnung um 11 Uhr, 25% Halbfinale, 50% Ausschlafen und wiederum 25% Museum. Um 14.15 Uhr lautete das Ergebnis dann 100% für das Finale in der Christuskirche. Es traten an Jena Bambule als Regierung gegen Madgeburg Lucid Dreamers, gegen die wir in den Vorrunden verloren hatten um den Solidaritätszuschlag letztendlich nach 20 Jahren abzuschaffen. Die Meinung über starke oder schwache Argumente gingen weit auseinander beim gemeinsamen Sektglas, doch eines war klar, Jena blieb es wieder einmal verwährt Deutscher Meister zu werden und erging es somit nicht anders als uns aus Ilmenau, wenn auch mit geringerem Abstand.

Die letzten Hände geschüttelt, Nummern ausgetauscht, zum Hotel marschiert und ab ins Auto, damit man noch was vom Abend in Ilmenau hatten.

Vielen Dank Mainz, trotz der Verzögerungen, tolle Organisation. Vielleicht gibt es nächstes Mal eine 6te oder 7te Vorrunde, Zeit war ja genügend dafür da.




Nordostdeutsche Meisterschaft in Magdeburg (17.04. bis 19.04.2009)

Beitrag des Magdeburger Campus-TV-Teams 

Vom 17.4. bis 19.4.2009 trat unser Team bestehend aus Benjamin Händel, Mathias Jähnert (beide im Foto links), Matthias Morrkopf und Sylvia Krichbaum als Jurorin zur nordostdeutschen Meisterschaft in Magdeburg an.
Debattiert wurden folgende Themen:

Eichdebatte:
Soll der Sexualkundeunterricht in Grundschulen eingeführt werden?
1. Vorrunde:
Sollen die existenzbedrohenden Strafen für Parteien abgeschafft werden?
2. Vorrunde:
Brauchen wir eine Börsen-Umsatzsteuer?
3. Vorrunde:
Soll die NATO bei Kampfeinsätzen verstärkt auf Söldnertruppen zurückgreifen?
Viertelfinale:
Sollte gezeichnete, gemalte und animierte Kinderpornographie, die ohne konkrete
Vorlage entstanden ist, erlaubt werden?
Halbfinale:
Soll das Grundgesetz durch eine neue deutsche Verfassung ersetzt werden?
Finale:
Brauchen wir eine Frauenquote für Aufsichtsräte für Dax-Unternehmen?